Das buchen von Diversen-Konten kostet vor allem Zeit. Bei einer Rechnung muss die Sachbearbeiterin entscheiden, ob diese Rechnung auf ein Diverses-Konto gebucht wird oder ob ein neuer Kreditor bzw. Debitor angelegt wird.

Außerdem erschweren Diverse-Konten die Abstimmung der OPOS-Liste und verringern die automatische Zuordnungsrate des DATEV OPOS-Ausgleich.

Wie funktioniert der DATEV OPOS-Ausgleich?

Der OPOS-Ausgleich des Kontoauszugsmanagers orientiert sich in erster Linie an einer Übereinstimmung zwischen Empfänger bzw. Auftraggeber und Kreditor bzw. Debitor. Wenn man Diverse-Konten bucht, wird man hier nie eine Übereinstimmung erhalten.

Ein gutes Beispiel dafür sind Rechnungen, die per PayPal bezahlt wurden. DATEV sucht bei solchen Abbuchungen nach einem Kreditoren 'PayPal', den es so nicht gibt — denn PayPal ist nur ein Intermediär, der Kreditor ist in Wahrheit ein anderer Lieferant.

Wenn man statt Diversen-Konten konsequent Einzelkonten bucht, erhöht man die Zurodnungsrate des OPOS-Ausgleich und verringert manuelle Nachbearbeitung.

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