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Was sind "nicht erlaubte Händlertypen"?

Welche Händlertypen sind nicht erlaubt und warum werden Transaktionen abgelehnt?

Verfasst von Timo Kretschmer
Diese Woche aktualisiert

Mit der Candis Firmenkreditkarte bezahlst du geschäftliche Ausgaben deines Unternehmens – im Büro und unterwegs. Damit die Karte ausschließlich für geschäftliche Zwecke genutzt wird, beschränkt Candis bestimmte Händlerkategorien.

Visa ordnet jeden Händler anhand eines Merchant Category Codes (MCC) ein. Der MCC beschreibt das Hauptgeschäft eines Händlers. Auf Basis dieses Codes entscheidet Candis, ob eine Zahlung mit der Firmenkreditkarte möglich ist.

Warum sind bestimmte Händlerkategorien ausgeschlossen?

Candis schränkt einzelne Händlerkategorien aus zwei Gründen ein:

  1. Private Nutzung vermeiden
    Einige Händlerkategorien betreffen überwiegend private Ausgaben. Um eine private Nutzung der Candis Firmenkreditkarte zu verhindern, lehnt Candis Zahlungen bei diesen Händlern ab.

  2. Betrugsrisiko minimieren
    Manche Händlerkategorien weisen ein erhöhtes Risiko für Betrug oder Missbrauch auf. In diesen Fällen erlaubt Candis Zahlungen nur eingeschränkt oder gar nicht.

Die Einstufung erfolgt ausschließlich über den Merchant Category Code (MCC), den Visa dem Händler zuordnet. Candis bewertet nicht einzelne Produkte oder Leistungen eines Händlers.

Hier findest du einen Überblick über alle nicht gestatteten Händlertypen:

  • Tabakgeschäfte (z.B. Kioske)

  • Apotheken

  • Glücksspiel

  • Trading und andere Zahlungsanbieter

  • Erwachsenenunterhaltung

  • Physiotherapie & Massagen

  • Telemarketing

  • Medizinische Dienstleistungen (z.B.: Arztpraxen oder Krankenhaus)

  • Tankstellenautomaten (aktuell nur eingeschränkt)

Zahlungsversuche bei diesen Händlertypen werden sofort abgelehnt.
Die abgelehnte Transaktion kann in Candis in Echtzeit mit Angabe des Ablehnungsgrundes eingesehen werden.

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